Seit 2013 ist Prof. Dr. rer. nat. Matthias Schmidt als Professor für Arbeits- & Organisationspsychologie an der Hochschule Zittau/Görlitz tätig. Seine wissenschaftliche Arbeit konzentriert sich darauf, moderne Arbeitswelten sicherer und gesünder zu gestalten.
Die Kernthemen seiner Forschung sind die psychische Gesundheit und Sicherheit am Arbeitsplatz. Professor Schmidt untersucht, wie psychosoziale Risiken minimiert und das Wohlbefinden von Mitarbeitenden nachhaltig gefördert werden können. Seine Expertise trägt maßgeblich zur Entwicklung präventiver Strategien für ein gesundes Arbeitsumfeld bei.
Ein zentrales Projekt seiner Tätigkeit ist die federführende Weiterentwicklung des BASA-Verfahrens („Bewertung von Arbeitsbedingungen – Screening für Arbeitsplatzinhaber“). Dieses etablierte Instrument wird genutzt, um psychosoziale Risiken im Arbeitsumfeld systematisch zu erfassen und zu analysieren. Unternehmen erhalten dadurch eine fundierte Grundlage, um gezielte Maßnahmen zur Verbesserung der Arbeitsbedingungen zu implementieren und die psychischen Belastungen ihrer Mitarbeitenden zu reduzieren.
Seit 2019 leitet Professor Schmidt das dazugehörige BASA-Netzwerk, das den Austausch und die Anwendung des Verfahrens in der Praxis fördert.
Der BASA im Einsatz bei Siemens Energy - Im Gespräch mit Andreas Frömter