Studentische Projekte

Projektstudium "Frauen.Leben.Hier“

Das (Lehr-)Projekt ,,Frauen.Leben.Hier - Frauen-Leben.Lausitz’’ ist ein studentisches Projekt der Hochschule Zittau/Görlitz im Studiengang Soziale Arbeit, welches in Kooperation mit dem Netzwerk “F wie Kraft’’ und den Gleichstellungsbeauftragten steht. Im Rahmen des Projektes sollen Werte wie Empowerment, Gerechtigkeit als auch Wertschätzung sowie eine kritische Auseinandersetzung mit geschlechterbezogenen Hierarchien innerhalb der Lausitz dargestellt und wissenschaftlich analysiert werden. Anschließend sollen die Ergebnisse in einer Netzwerkkarte zur Schau gestellt werden.


F wie Kraft
F wie Kraft – Frauen. Leben. (Ober)Lausitz ist eine Plattform für Frauen in der Lausitz. Das Projekt schafft Anlässe, Frauen und ihr Wirken in verschiedenen gesellschaftlichen Bereichen in den Blick zu nehmen. Wir öffnen Foren und moderieren Austausch, um „weibliche Kräfte zu bündeln“. Im Projekt problematisieren und erkunden wir (praktisch) seit fünf Jahren die Potenziale einer geschlechtersensiblen Fachkräftesicherung bzw. -entwicklung in der Region. In Zusammenarbeit mit der Gleichstellungsbeauftragten (GSB) des Landkreises Görlitz konnten am TRAWOS Institut der Hochschule Zittau/Görlitz mehrere Projektetappen erfolgreich initiiert und durchgeführt werden.  Ziel war und ist es, möglichst unterschiedliche Frauen aus Politik, Wirtschaft und Regionalentwicklung, Bildung und Verwaltung, Pflege und Dienstleistungen und dem soziokulturellen Bereich zusammenzubringen. Mit diversen Veranstaltungen und der Online-Plattform www.fwiekraft.de hat F wie Kraft in den letzten Jahren nicht nur dazu beigetragen, ein Bewusstsein für die vielfältigen Lebenswelten von Frauen zu schaffen, sondern auch zu zeigen, wo und wie sie zur gelingenden Entwicklung der Region beitragen.


Projektleiterin, Lehrbeauftragte: Pauline Voigt

Projektstudium „Mensch, Görlitz!“

Wie der Titel des Projektes bereits verrät, zielt es auf eine Ansprache und einen Appell an möglichst viele Görlitzer*innen ab. Unsere Mission ist die Sichtbarmachung und die Förderung von Austausch und Begegnung diverser Görlitzer*innen -Stimmen zu gesellschaftspolitisch relevanten Themen mit dem klaren Anliegen, die Perspektiven von Menschen mit Flucht- und Migrationserfahrung im öffentlichen Diskurs zu stärken. Dieses Anliegen, das wir unter rassismuskritischen und postkolonialen Perspektiven betrachten, verfolgen wir gegenwärtig in Form von Bürger*innenausstellungen und begleitenden Diskussionsrunden. In der Vergangenheit wurde das Projekt vom Freistaat Sachsen über den Sächsischen Mitmachfond und das Landratsamt Görlitz, Sachgebiet Integration gefördert. Mehr Informationen

Projektleiterin, Lehrkraft für besondere Aufgaben: M.A. Monique Ritter

Projektarbeit „Rassismuskritische Soziale Arbeit“
Der Schwerpunkt der Projektarbeit von Monique Ritter als Lehrkraft für besondere Aufgaben liegt auf der ‚Sozialen Arbeit in der Einwanderungsgesellschaft‘.
Dies schließt in besonderem Maße Vernetzungs- und Kooperationstätigkeiten mit als auch die Beratung und Unterstützung von hochschulinternen und -externen Akteur*innen im Landkreis und der Stadt Görlitz zu den Themen Flucht, Migration und (Alltags-)Rassismus ein (siehe Netzwerkkarte). 
Darüber hinaus können Studierende der Sozialen Arbeit mit und ohne Migrationserfahrung sich mit ihren Beratungsanliegen zu eben jenen Themen an Frau Ritter () wenden.

Projektstudium "Nachhaltigkeitspfad“

Die Hochschule Zittau/Görlitz betreibt im Rahmen des Baukastensystems Nachhaltiger Campus (BNC) ein MACH MIT
Umweltmanagementsystem, das durch das Büro der Umweltkoordinatorin mit Unterstützung durch das Team Integrierte Managementsysteme (IMS) betreut wird.

Für die interne und externe Kommunikation der Nachhaltigkeitsleistung der Hochschule soll im Rahmen des Projektmoduls ein Nachhaltigkeitspfad von den Studierenden entworfen und umgesetzt werden.

Hierfür sollen Kriterien für die Auswahl der Stationen entwickelt und die Stationen festgelegt werden. Es sollen ein Konzept für die Vorlage bei der Öffentlichkeitsarbeit und dem Rektorat entwickelt sowie Finanzierungsmöglichkeiten für die Umsetzung vorgeschlagen werden. Zum Abschluss soll der Nachhaltigkeitspfad am Standort Görlitz etabliert werden (WiSe 2021/2022).

Nachhaltigkeitspfad – Wofür brauchen wir das?

Die Verantwortung von Hochschulen, zu einer nachhaltigen Entwicklung beitragen zu müssen und zu wollen ist inzwischen unbestritten. Es gibt eine Vielzahl von Projekten und Initiativen, die auf eine nachhaltige Hochschule abzielen und die Bestrebungen von Hochschulen, einen entscheidenden Beitrag zur deutschen Nachhaltigkeitsstrategie (DNS)1 und so auch zur Agenda 2030 mit ihren 17 Sustainable Development Goals (SDGs)2 zu leisten steigen stetig.

Damit steigt auch die Bedeutung der Nachhaltigkeitskommunikation an Hochschulen. Zum einen also die Kommunikation über die Nachhaltigkeitsperformance der Einrichtung und zum anderen die Kommunikation auf eine nachhaltige Art und Weise. Der Nachhaltigkeitspfad ist eins der vielen Instrumente, die sich dafür eignen.

Dem Nachhaltigkeitsbericht der HSZG 2009 ist zu entnehmen, dass die Hochschule ihre Leistungsfähigkeit steigern und die positive Außenwahrnehmung fördern möchte.3 Mit dem Nachhaltigkeitspfad sollen bereits umgesetzte Ziele sowie die Wichtigkeit des Themas nachhaltige Entwicklung für die Hochschule sichtbar gemacht werden. Neben dem Informationsgewinn soll der Pfad Anreiz für weitere Ideen, Aktionen und Interaktionen sein.

Projektleiterin, Lehrbeauftragte: M.A. Ulrike Bobek

Quellen

1 https://www.bundesregierung.de/breg-de/themen/nachhaltigkeitspolitik/eine-strategie-begleitet-uns/die-deutsche-nachhaltigkeitsstrategie, zuletzt geprüft 12.3.2021.

2 https://www.unesco.de/bildung/agenda-bildung-2030/bildung-und-die-sdgs, zuletzt geprüft 12.3.2021.

3 Nachhaltigkeitsbericht der Hochschule Zittau/Görlitz (2009) „Bewusst werden, bewusst handeln“, S.17.

Projektstudium "Grenzenlose Sozialarbeit in Brasilien"

Selbständige und kreative Aufgaben und Lernziele der Studierenden während des Projektstudiums in Görlitz und während der Reise:

Anders als in den anderen Projekten, die im Rahmen des Projektstudiums angeboten werden, teilt sich das Projekt “Grenzenlose Sozialarbeit” in zwei differenzierte Themenschwerpunkte und Reiseziele. Studierende haben das übergeordnete Ziel interkulturelles Wissen zu erwerben. Desweiteren besteht ein Ziel darin, selbstständig und kreativ Spendengelder für ausgewählte Projekte zu akquirieren, welche bei einer Reise persönlich übergeben werden sollen. Dabei sollen Studierende vor allem die Aspekte Ökotourismus, Kulturerhalt und Identitätsbildung sowohl finanziell, als auch durch ihr Handeln fördern.

Während der Projektreise bestehen Lernziele vor allem darin, die Projektpartner*innen kennenzulernen, die Projektaktivitäten vor Ort partizipativ zu beobachten und dabei aktiv an ebendiesen Projektaktivitäten teilzunehmen, um eine Vertiefung des bis dato theoretischen interkulturellen Wissens zu erlangen. Gerade als angehende Sozialarbeitende ist es vorteilhaft, sich intensiv mit eigenen Grenzen auseinanderzusetzen. Auch hierfür leistet das Projekt einen Beitrag („Bewusstseinserweiterung“).

Mehr Informationen

Projektleiterin: Prof. Dr. Annette Dassi

Projektstudium "BücherboXX"

Das (Lehr-/ Lern-) Projekt "BücherboXX" wird im Studiengang Soziale Arbeit im Rahmen des Moduls 10 / Projektstudium als zweisemestriges Praxisprojekt durchgeführt. Im realen Praxisprojekt stehen soziale, ökologische, ökonomische und nachhaltige Bezüge im Fokus und werden mit Aspekten von Gemeinwesenarbeit, Teilhabe, zivilgesellschaftlichem Engagement, Soziokultur, Ressourcenorientierung, Kultur im öffentlichen Raum u.a. betrachtet. Als aktives Beteiligungsprojekt entfaltet es seine Wirkung nach innen als Lehr- / Lerngegenstand für die Studierendengruppe und nach außen als nutzbares Ergebnis für Alle im öffentlichen Raum.

Mit dem Ideen- und Know-How-Geber INBAK, dem Institut für Nachhaltigkeit in Bildung, Arbeit und Kultur aus Berlin, besteht seit 2017 eine sehr ergiebige Zusammenarbeit. Der grundlegende Ansatz von INBAK, den Umbau einer ehemaligen Telefonzelle in eine öffentliche Mini-Straßenbibliothek, in die berufliche Ausbildung junger Menschen zu integrieren, wurde auf einen hochschuldidaktischen Ansatz erweitert und in das Lehr- / Lernkonzept des Projektstudiums übertragen.


Fünfter Projektlauf 2021

Aktuell ist der fünfte Projektlauf als gemeinsames Projekt mit Schüler:innen des Zgorzelecer Lyzeums (Gymnasium) und Studierenden der HSZG aus der Fakultät Sozialwissenschaften gestartet. In diesem Projekt liegt der lehrbezogene Fokus neben dem Projektstudium auf grenzüberschreitender Sozialer Arbeit und kulturellem Austausch. Auch hier ist angedacht, in einem Probeprojekt mit Feldstudie die Machbarkeit gemeinsam zu erforschen und so die Europastadt Görlitz/Zgorzelec mit einem gemeinsam durchgeführten deutsch-polnischem Projekt lebendig werden zu lassen. Und natürlich ganz direkt die polnischen Schüler:innen auf Ihrem Weg zu einer "BiblioboXX Zgorzelec" zu unterstützen.

Mehr Informationen:
Projektstudium, 1. Projektlauf
Projektstudium, 2. Projektlauf
Projektstudium, 3. Projektlauf
Projektstudium, 4. Projektlauf
Projektstudium, Projektbeschreibung, 5. Projektlauf
online:    Projektverlauf "BiblioboXX Zgorzelec" auf facebook: https://www.facebook.com/BiblioboxxZgorzelecHSZG

Projektleiter: Dipl.-Ing. (FH) Jürgen Möldner

Projektstudium "Kleiderschrank"

Textilverarbeitung gestern und heute - Kleiderschrank 5.0 steht in den Startlöchern

Wie viele Kleidungsstücke befinden sich schätzungsweise in deinem Kleiderschrank? Trägst du Second-Hand-Kleidung? Welcher Fashion-Trend ist bezeichnend für die 80er und wie viele Textilbetriebe gab es in dieser Zeit in der Oberlausitz?
Im Rahmen der mittlerweile fünften Version des studentischen Projektes „Kleiderschrank“ haben wir uns zusammengefunden, um die von unseren VorgängerInnen erarbeitete Wanderausstellung “Tuchfühlung - Vom Reinwaschen und Schönfärben” rund um die weltweite Textilindustrie und deren Einhaltung der Menschenrechte um ein weiteres Modul zu ergänzen.

Diesmal soll die regionale Geschichte der Textilindustrie in der Oberlausitz in den Fokus rücken, in dem Zeitzeug*innen befragt werden, welche aus erster Hand von ihren Erinnerungen an die Oberlausitzer Textilindustrie in der Zeit von 1985 bis 1995 und ihre Arbeitserfahrungen in der politischen Wende berichten können. Ein besonderes Augenmerk soll auf die damaligen Arbeitsverhältnisse in den Betrieben gelegt werden, wie sie die Arbeiter*innen hier erlebt haben.  Das Ergebnis unseres neuen Ausstellungsmoduls soll letztendlich der Vergleich zwischen damaligen Arbeitsbedingungen in den Textilbetrieben der Oberlausitz mit den globalen Verhältnissen in der Gegenwart sein.
Dabei werden wir unterstützt von Daniela Ahrens als Projektleiterin seitens der Hochschule Zittau/Görlitz, von Katja Ostmann, unserer Auftraggeberin vom Tierra- Eine Welt e.V. Görlitz und von Matthias Voigt, Historiker, verantwortlich für den Bereich Bildung und Vermittlung im Schlesischen Museum zu Görlitz.
Noch steckt unser Projekt in den Kinderschuhen, doch wir eifern schon jetzt auf die Ausstellungseröffnung hin, die vermutlich Ende des Wintersemesters 2021/2022 stattfinden wird.

Mehr Informationen:
Um den Ursprüngen der Wanderausstellung „Tuchfühlung – Vom Reinwaschen und Schönfärben“ genauer auf den Grund zu gehen, drehte die Studentin Aline Schulz (SWb 15) ein Video.
Im Projekt "Kleiderwandel", Zeitraum 2019/2020, wurde die Grundidee des Kleiderschrankes weitergeführt. Ein Presseartikel informierte über dieses Projekt und die Ausstellungen.

Projektleiterin, Dipl. Soz.arb./Soz.päd. (FH), M.A. Daniela Ahrens

 

 

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