Dr. Julia Gabler

Dr. Julia Gabler

Hochschule Zittau/Görlitz, Fakultät Sozialwissenschaften

Haus: Parkstraße 2

Post: Brückenstr. 1

02826 Görlitz

Zimmernummer: 319

Tel: +49 (0) 3581 -374 4345

E-Mail: j.gabler@hszg.de

 

 

Ausbildung und beruflicher Werdegang

Ich habe zwischen 1999 und 2007 zunächst in Köln, dann in Berlin und Brüssel studiert und 2007 den Abschluss zur Diplom Sozialwissenschaftlerin an der Humboldt-Universität zu Berlin gemacht. Zum Ende des Studiums war ich als Autorin im Rundfunk tätig und habe in Leipzig drei Jahre u.a. im Stadtmagazin kreuzer gearbeitet. Seit 2009 arbeitete ich als wissenschaftliche Mitarbeiterin und als freischaffende Sozialwissenschaftlerin in unterschiedlichen Forschungszusammenhängen (u.a. am Hamburger Institut für Sozialforschung, Thünen-Institut für Regionalentwicklung) mit dem Fokus auf Umbruchskonstellationen und kreative Allianzen in Ostdeutschland.

 

Von 2010 bis 2016 habe ich am Graduiertenkolleg „Zeitstrukturen des Sozialen“ - und nach einer Babypause - am Kolleg „Postwachstumsgesellschaften“ der Universität Jena zu schrumpfenden Industriestädten im Ost-West(Deutschland)-Vergleich promoviert. Seit 2015 arbeite ich als Forschungsmitarbeiterin am TRAWOS-Institut der HSZG u.a. zu Verbleibchancen qualifizierter Frauen und Männer im ländlichen Raum, sowie Kreativitätsprozessen im ländlichen Raum. 2016 habe ich mit Gleichgesinntinnen den Verein KoLABORacja e.V. gegründet, der in der Hospitalstraße 29 einen kleinen Co-Working-Space betreibt.

 

Schwerpunkte in der Lehre

Stadt-Land-Raumsoziologie

 

Forschungsthemen

Ländliche Räume und Klein- und Mittelstädte, Akteurzentrierte Ansätze, Kreativität und Raum, Methoden, Theorie-Praxis-Transfer, öffentliche Soziologie und Sozialforschung

 

Bisherige Projekte

  • „Sozialkapital im Umbruch europäischer Gesellschaften“ (4/2009–05/2010, finanziert vom Bundesministerium für Bildung und Forschung), Hamburger Institut für Sozialforschung

  • „Im Osten was Neues – Kreativer Aufbruch in den vom demografischen Wandel betroffenen Regionen in den neuen Bundesländern“ (07/2010 – 11/2010, finanziert vom Bundesministerium des Inneren), Thünen-Institut für Regionalentwicklung Bollewick

  • Stadt.Land.Fluss – Plattform für kreative Allianzen (03/2011-01/2012, finanziert von der Kulturstiftung des Bundes als Kooperationsprojekt von Fluss e.V. Plattenburg, Prignitz, und Thünen-Institut für Regionalentwicklung Bollewick)

    Am TRAWOS-Institut:

  •  „Verbesserung der Verbleibchancen für qualifizierte Frauen in der Oberlausitz“ (TRAWOS-Institut mit GB Ines Fabisch, Landkreis Görlitz; 2015-2018)

  • Kreativitätspotenziale in ländlichen Räumen: Geschichte, Generation, Geschlecht (SMWK 2017)

     

Aktuelles:

Im Interview mit Martin Machowecz DIE ZEIT 17/2017

http://www.zeit.de/2017/17/ostdeutschland-abwanderung-frauen-bedrohung

 

Publikationen

Julia Gabler, Anita Kottwitz, Raj Kollmorgen: Wer kommt? Wer geht? Wer bleibt? Eine Studie zur Verbesserung der Verbeibchancen qualifizierter Frauen im Landkreis Görlitz, Görlitz 2017

http://media.lk-goerlitz.active-city.net/downloads/planung/Wer_kommt_wer_bleibt_wer_geht.pdf

 

Julia Gabler: Anwesenheit – Eine Ethnografie in schrumpfenden Industriestädten, (Dissertation) Jena 2016 https://www.db-thueringen.de/receive/dbt_mods_00032108

 

Julia Gabler/Andreas Willisch: Vita creativa – Landleben als Quelle neuer Bürgerlichkeit. In: Berger, Peter u.a. (Hg.): Religionshybride – Religionsproduktivität posttraditionaler Gemeinschaften? VS Verlag, Wiesbaden 2013

http://link.springer.com/chapter/10.1007/978-3-531-19578-0_8

 

Julia Gabler: Überlebensgelassenheit einer Kümmerergesellschaft In: Willisch, Andreas (Hg.): Wittenberge ist überall, Ch. Links Verlag, Berlin 2012

Rezension: G.Raunig/U. Wuggenig: Kritik der Kreativität. Wien 2007, in: Behemoth. A Journal on Civilization 2009/1

 

 

 

Letzte Änderung: 25. Juli 2017

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