Prof. Raj Kollmorgen

 

Prof. Dr. phil. habil. Raj Kollmorgen

HS Zittau/Görlitz, Fakultät Sozialwissenschaften

Professur Management sozialen Wandels

Furtstr. 2, 02826 Görlitz, G I/2.21

Tel.: 03581-374-4259

Email: r.kollmorgen@hszg.de

Website: www.raj-kollmorgen.de

 

 

Ausbildung und berufliche Tätigkeiten

Studium der Philosophie, Gesellschaftswissenschaften und Volkswirtschaftslehre an der HU und TU Berlin (1985-1990). Promotion in Soziologie (Universität Jena, 1999), Habilitation (Universität Magdeburg, 2010). Zwischen 1992 und 2013 berufliche Tätigkeiten als wissenschaftlicher Mitarbeiter, Assistent, Dozent und Professor an verschiedenen Einrichtungen (u.a. in Halle, Berlin, Jena, Magdeburg, Toronto [Kanada], Erfurt, Cluj-Napoca [Rumänien]). Seit März 2013 Professor für Management sozialen Wandels an der HS Zittau/Görlitz und Studiengangsleiter für den Master-Studiengang „Management sozialen Wandels“

 

Schwerpunkte in der Lehre

Theorie und Empirie sozialen Wandels, Management- und Organisationsforschung, Sozialstruktur- und Ungleichheitsanalyse, Politische Soziologie, Stadt- und Regionalforschung, Qualitative Methoden empirischer Sozialforschung

 

Forschungsschwerpunkte

Postsozialistische Transformationen und vergleichende Transformationsforschung, Ostdeutschland und deutsche Vereinigung, Theorien moderner Gesellschaften und ihres Wandels, sozial-ökologischer Umbau, Regionalentwicklung, Innovation und Kreativität, demographischer Wandel, soziale Ungleichheit, politischer Populismus und Radikalismus

 

Wichtige Forschungsprojekte in den letzten Jahren (2011 – 2018, Auswahl)

2017-2018 – „Kreativitätspotenziale in ländlichen Räumen: Geschichte, Generation, Geschlecht“ (gefördert durch den Freistaat Sachsen)

2015-2018 - „Verbesserung der Verbleibchancen junger Frauen in der Oberlausitz und geschlechtersensible Willkommenskultur“ (mit dem LK Görlitz; Projektleitung zus. mit U. Gräßel, gefördert durch den Freistaat Sachsen, Demografie-Richtlinie)

2015-2016 - „Regionale Governance sozialer Innovationen“ (gefördert durch den Freistaat Sachsen)

2014-2016 - „Wissenschaftliche Begleitung der Strategieentwicklung im Landkreis Görlitz“ (Projektleiter zus. mit St. Kofner, gefördert durch den LK Görlitz)

2013-2015 - „Transformationen zur „Postwachstumsgesellschaft“. Eine explorative Studie zu sozio-politischen Problemlagen und Modellen einer sozial-ökologischen Transformation“ (gefördert durch das Fellowship am DFG-Kolleg Postwachstumsgesellschaften an der FSU Jena)

2013-2014 - „Sozial-ökologische Transformationsprozesse: Akteure, Handlungsorientierungen und Transformationsmodi - am Beispiel der Erneuerbaren Energien“ (gefördert durch den Freistaat Sachsen)

2012-2013 - „Rechtsextremismus im lokalen Kontext“ (Projektleitung zus. mit K. Dörre, gefördert durch den Freistaat Thüringen)

2011-  „Grundlagen und Stand moderner Transformationsforschung“ (Eigenmittelprojekt bei Unterstützung durch das WZB, die Leibniz Sozietät u.a. Förderer)

2011-2012 - „Memory, Youth, Political Legacy And Civic Engagement in Europe (MYPLACE)“ (EU-Projekt unter Leitung der University of Warwick; Leitung der Forschergruppe in Jena:  K. Dörre)

 

Wichtige neuere Veröffentlichungen (seit 2007, Auswahl)

Kollmorgen, Raj (2018): Theoretical Approaches to Post-communist Transformations in Europe. In: Vihalemm, P/Masso, A./Oppermann, S. (Eds.): The Routledge International Handbook of European Social Transformations. Abingdon/New York: Routledge (in press).

Kollmorgen, Raj (2015): Außenseiter der Macht. Ostdeutsche in den bundesdeutschen Eliten. In: Busch, Ulrich/Thomas, Michael (Hg.): Ein Vierteljahrhundert Deutsche Einheit. Facetten einer unvollendeten Integration. Berlin: trafo Wissenschaftsverlag: 189-220.

Kollmorgen, Raj/Merkel, Wolfgang/Wagener, Hans-Jürgen (Hg./2015): Handbuch Transformationsforschung. Wiesbaden: Springer VS.

Kollmorgen, Raj/Quent, Matthias (2014): Innovation und Reziprozität. Zur Bedeutung von sozialen Innovationsbeziehungen in der Entwicklung des Rechtsextremismus. In: Berliner Debatte Initial, 25. Jg. (1): 5-17.

Kollmorgen, Raj (2013): Discourses of German Unification. A Critical Review After 20 Years. In: Journal of Peace and Unification Studies, Vol. 5 (1): 193-219 (Koreanisch)

Kollmorgen, Raj (2013): Theories of Postcommunist Transformation. Approaches, Debates, and Problems of Theory Building in the Second Decade of Research. In: Studies of Transition States and Societies, vol. 5 (2): 88-105 (online verfügbar unter: http://www.tlu.ee/stss/wp-content/uploads/2013/11/kollmorgen.pdf).

Kollmorgen, Raj/Koch, Frank Thomas/Dienel, Hans-Liudger (Hg./2011): Diskurse der deutschen Einheit. Kritik und Alternativen. Wiesbaden: VS Verlag.

Großbölting, Thomas/Kollmorgen, Raj/Möbius, Sascha/Schmidt, Rüdiger (Hg./2010): Das Ende des Kommunismus. Die Überwindung der Diktaturen in Europa und ihre Folgen. Essen: Klartext Verlag.

Brunn, M./Ettrich, F./Fahlbusch, J.H./Kollmorgen, R./Spreckelsen, T./Thumfart, A. (Hg./2010): Transformation und Europäisierung. Eigenarten und (Inter-)Dependenzen von postsozialistischem Wandel und Europäischer Integration. Münster et al.: LIT.

Bartels, Anke/Stopinska, Agata/ Kollmorgen, Raj (Eds./2007): Revolutions: Revisited, Revised, Redesigned. Frankfurt/N.Y. Peter Lang.

 

Beiträge in Massenmedien (Artikel, Interviews usw.; 2015-2017, Auswahl)

„Kreative gehen dahin, wo der Bär steppt“, Der Soziologe Raj Kollmorgen über die neue Landlust, Probleme beim Wir-Gefühl im Kreis und neue Wirtschaftsideen“ (Sächsische Zeitung, Ausgabe Görlitz, vom 30.08.2017; http://m.sz-online.de/sachsen/goerlitz?pubdate=30.08.2017

„Wut im Osten als Folge der Wende?“ Debatte bei Fakt ist! aus Dresden (MDR, 28.11.2016; http://www.mdr.de/sachsen/fakt-ist-wut-im-osten-100.html)

„Wer beherrscht den Osten?“ Der Soziologe Raj Kollmorgen beklagt westdeutsche „Netzwerke der Macht“ und konstatiert in diesem Zusammenhang verschenkte Innovations- und Gestaltungspotentiale (Interview, MDR Kultur am 31.05.2016, 18.40 Uhr; http://www.mdr.de/kultur/radio-tv/radio/ipg/sendung658084.html)

„Die Leute verlieren die Fassung“. Wieso sind es meist kleinere ostdeutsche Städte wie Freital, in denen sich rechte Gewalttäter organisieren können? Ein Gespräch mit dem Soziologen Raj Kollmorgen (von Marin Machowecz, Die ZEIT vom 21.04.2016; http://www.zeit.de/2016/18/rechtsextremismus-ostdeutschland-kleine-staedte-organisation-gewalt)

MONITOR-Interview mit dem Soziologen Raj Kollmorgen (25.02.2016 | 5 Min. | Verfügbar bis 25.02.2017 | Quelle: ARD): Der Soziologe Raj Kollmorgen ist gebürtiger Sachse und lehrt an der Hochschule Zittau-Görlitz. Er sagt: Rechtsextreme Strömungen gibt es in dem Land schon seit Jahrzehnten, verharmlost von Politik und Gesellschaft (http://www.ardmediathek.de/tv/Monitor/MONITOR-Interview-mit-dem-Soziologen-Raj/Das-Erste/Video?bcastId=438224&documentId=33750712).

„Warum immer Sachsen? Nirgendwo sonst in Deutschland machen sich Neonazis und Fremdenfeinde derart breit. Ein Erklärungsversuch“, Zeitungsinterview mit Christoph Dieckmann u.a.); DIE ZEIT Nr. 36/2015, 3. September 2015 (http://www.zeit.de/2015/36/sachsen-rechtsextremismus-fremdenfeindlichkeit-neonazi/komplettansicht).

 

 

 

Letzte Änderung:  6. September 2017

Anmelden
Direktlinks & Suche
Lade Suchmaske...