Veranstaltungsdetails

20. Mai 2026

Smart City Forschung aus Zittau/Görlitz auf nationalen und internationalen Bühnen

Forschungsprojekt EKI-Saxony stärkt Sichtbarkeit der HSZG im Bereich Smart City und nachhaltige Stadtentwicklung.

Im Rahmen des Projekts EKI-Saxony präsentiert die Hochschule Zittau/Görlitz ihre Forschungsaktivitäten im Bereich Smart City, nachhaltige Stadtentwicklung und digitale Infrastrukturen zunehmend auf nationalen und internationalen Fachveranstaltungen. Das Projekt ist in der Forschungsgruppe SCO-TTi angesiedelt und wird von Prof. Dr. rer. pol. Sophia Keil geleitet.

Ziel des Projekts ist es, innovative digitale Lösungen für energieeffiziente und nachhaltige urbane Räume zu entwickeln und den Wissenstransfer zwischen Wissenschaft, Wirtschaft und Gesellschaft aktiv zu fördern. Im Mittelpunkt stehen dabei unter anderem intelligente Technologien für nachhaltige Stadtentwicklung, smarte Energiesysteme sowie digitale Ansätze zur Instandhaltung urbaner Begrünung. Gleichzeitig unterstützen die Aktivitäten des Projekts die Initiative Green Zittau, indem nachhaltige und digitale Zukunftslösungen für lebenswerte Städte und Regionen sichtbar gemacht und weiterentwickelt werden. 

Darüber hinaus ist vorgesehen, die im Projekt entwickelten Technologien und Forschungsansätze direkt in die Lehre zu überführen. Hierfür wurde mit „SmartCampusLab“ bereits ein fakultätsübergreifendes Reallabor-Konzept entwickelt, in dem Studierende aus Informatik, Elektrotechnik, Wirtschaft und Naturwissenschaften gemeinsam an praxisnahen Smart-City-, Nachhaltigkeits- und KI-Projekten arbeiten. Im Mittelpunkt stehen dabei reale Entwicklungsaufgaben aus den Bereichen Sensorik, IoT, Datenanalyse, Microservices, Robotik und nachhaltige urbane Systeme. Durch die enge Verzahnung von Forschung, Praxis und projektorientierter Ausbildung sollen Studierende frühzeitig an aktuelle Zukunftstechnologien herangeführt und aktiv in Forschungs- und Transferprojekte eingebunden werden. 
 

Smart City bedeutet für uns nicht nur Digitalisierung, sondern die Entwicklung konkreter Lösungen für nachhaltige und lebenswerte Regionen. Besonders wichtig ist dabei, Forschungsergebnisse nicht nur wissenschaftlich zu diskutieren, sondern sie gemeinsam mit Studierenden, Kommunen und Partnern praktisch weiterzuentwickeln und direkt in die Lehre zu integrieren.

Dr. Nikolay Belov, wissenschaftlicher Mitarbeiter im Projekt EKI-Saxony

Gerade für ländliche Räume besitzt nachhaltige Stadtentwicklung eine besondere Bedeutung. Sie eröffnet die Chance, technologische Innovationen gezielt mit regionalen Strukturen zu verbinden und damit Lebensqualität, Daseinsvorsorge und Zukunftsfähigkeit gleichermaßen zu stärken.

Nachhaltige Stadtentwicklung ist nicht allein eine Frage großer Metropolen. Gerade ländliche Räume wie die Oberlausitz können und müssen hier eine aktive Gestaltungsrolle einnehmen, indem sie innovative Technologien frühzeitig erproben und an die regionalen Bedürfnisse anpassen.

Prof. Dr. rer. pol. Sophia Keil, Projektleiterin SCO-TTi
Herr Belov hält eine Fernbedienung in der Hand und deutet hinter sich auf den Bildschirm.
Alexander Schmidt / Punctum Fotografie GmbH Im Rahmen des Projekts EKI-Saxony stellte Dr. Nikolay Belov innovative Ansätze für nachhaltige Smart-City-Entwicklung und digitale urbane Infrastrukturen vor.

Bereits in einem früheren Beitrag wurde über den Projektstart und die Forschungsaktivitäten im Bereich intelligenter IKT-Systeme berichtet. Nun konnte das Projektteam weitere wichtige Impulse auf verschiedenen Fachveranstaltungen setzen.

Dr. Nikolay Belov stellte in den vergangenen Monaten aktuelle Forschungsansätze und Smart-City-Lösungen der HSZG auf mehreren renommierten Veranstaltungen vor. Den Auftakt bildete das simul⁺ meets futureSAX Innovationsforum „Smarte Städte und Regionen“ am 16. April 2026 in Chemnitz. Dort wurden praxisnahe Konzepte und innovative Technologien für Kommunen und Regionen diskutiert.

Anschließend nahm Dr. Belov an der internationalen iCCC 2026 vom 5. bis 7. Mai 2026 in Cottbus teil. Im Rahmen der Konferenz wurden aktuelle Entwicklungen und Forschungsansätze im Bereich nachhaltiger urbaner Technologien vorgestellt und mit internationalen Partnerinnen und Partnern diskutiert.

Auch in den kommenden Monaten wird das Projekt EKI-Saxony auf weiteren Veranstaltungen vertreten sein. Geplant sind Beiträge bei der Sächsischen Innovationskonferenz am 17. Juni 2026 in Dresden, beim 3B-Festival am 19. Juni 2026 sowie bei der internationalen Fachkonferenz IEEE SmartNets 2026 vom 7. bis 9. Juli 2026 in Rom.

 

Ein besonderer Hinweis gilt dem 3B-Festival (bits, bonding, bassline): Studierende der HSZG sind herzlich eingeladen, sich zu informieren und teilzunehmen. Das Festival bietet eine ausgezeichnete Gelegenheit, Unternehmen kennenzulernen, Netzwerke aufzubauen und Einblicke in innovative Berufsfelder und Karrierewege zu gewinnen.

Durch die aktive Teilnahme an Fachkonferenzen, Innovationsforen und Transferveranstaltungen stärkt die Hochschule Zittau/Görlitz ihre Sichtbarkeit im Bereich nachhaltiger Smart-City-Forschung und baut zugleich ihr Netzwerk mit Partnerinnen und Partnern aus Wissenschaft, Wirtschaft und Gesellschaft weiter aus.

Text: Dr. Nikolay Belov 

Foto: Prof. Dr. rer. pol. Sophia Keil
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