Prof. Erik Hahn erneut zum Visiting Professor an der Rīga Stradiņš University bestellt
Prof. Dr. Dr. Erik Hahn wurde von der Faculty of Social Sciences der Rīga Stradiņš University in Lettland erneut zum Visiting Professor für Europäisches Gesundheits- und Sozialrecht bestellt.
Die erneute Bestellung knüpft an eine bereits seit dem Jahr 2022 bestehende kontinuierliche Zusammenarbeit an. In dieser Funktion wirkt Prof. Hahn regelmäßig an der Rīga Stradiņš University mit und bringt seine Expertise im Europäischen Gesundheits- und Sozialrecht in Forschung und Lehre ein.
Zu seinen Aufgaben gehören unter anderem die Betreuung lettischer Doktorandinnen und Doktoranden, die Mitwirkung in Tenure-Kommissionen für Professuren sowie wiederkehrende Lehrveranstaltungen für Studierende der Rechtswissenschaft und der Medizin. Damit verbindet die Zusammenarbeit juristische, sozialwissenschaftliche und gesundheitsbezogene Perspektiven in einem internationalen akademischen Kontext.
Auch in der Lehre an der Hochschule Zittau/Görlitz wurde die Kooperation bereits fruchtbar gemacht. Im Rahmen des Projektstudiums der Sozialen Arbeit unternahm Prof. Hahn mit Studierenden eine Exkursion nach Riga. Inhaltlicher Schwerpunkt war dabei die Auseinandersetzung mit der Istanbul-Konvention und ihren rechtlichen, sozialpolitischen und praktischen Implikationen.
Die erneute Bestellung unterstreicht die internationale Sichtbarkeit der Fakultät Sozialwissenschaften und stärkt zugleich den fachlichen Austausch in den Bereichen Gesundheitsrecht, Sozialrecht und europäische Rechtsentwicklung.
Neben der Kooperation mit der Rīga Stradiņš University wurde Anfang des Jahres eine weitere internationale Zusammenarbeit begründet: Prof. Hahn wurde zum Research Affiliate des Centre for Law, Medicine and Life Sciences der University of Cambridge bestellt. Im Mittelpunkt dieser Zusammenarbeit stehen Rechtsfragen der digitalen und grenzüberschreitenden Leistungserbringung im Gesundheitswesen, aus denen bereits mehrere gemeinsame Veröffentlichungen hervorgegangen sind; unter anderem in den University of Cambridge Faculty of Law Legal Studies Research Paper Series.“