Kommunikationsfähigkeit

Weibliche Kommunikationsfähigkeit - Chance oder Risiko für Frauen an der Spitze?

In: Adam, Eva und die Sprache. Beiträge zur Geschlechterforschung. Duden Redaktion (Hg.), Thema Deutsch, Band 5, Mannheim et al. 2004, S. 59-68

1. Frauen in Führungspositionen

1.1. Zur aktuellen Situation

Frauen an der Spitze - gibt's die überhaupt? Das ist sicherlich die erste Frage, die sich bei den Überlegungen stellt, inwieweit eine "spezifisch weibliche" Kommunikationsfähigkeit chancen- oder risikoreich für "Spitzen-Frauen" ist. Und tatsächlich: uralte, alte und auch neueste Publikationen aus ganz unterschiedlichen Wissensgebieten belegen immer wieder das Eine: Frauen an der Spitze gibt es zwar, sind aber rar: So stellt z. B. Hildegard Macha (2004: 25) jüngst fest, dass Frauen "innerhalb der Eliten immer noch unterrepräsentiert" sind. Selbst nach 25 Jahren Frauenförderung zeigt sich immer noch keine wesentliche Erhöhung der Anteile von Frauen unter den Entscheidungsträgern der Teileliten nach Dahrendorf, die da sind Politik, Verwaltung, Justiz, Militär, Wirtschaft, Kommunikation, Kultur und Kirche.
Hierzu ein neuestes Detail-Ergebnis aus der Wirtschaft (Capital 2004: 70): Im Jahr 2002 betrug der Anteil von Top-Managerinnen in Großunternehmen ganze 6 % - im Mittelstand und in der Verwaltung ist "frau" mit 8 bzw. 11 % hier schon etwas weiter gekommen - trotzdem sind diese Anteile immer noch erschreckend gering.
Und "erschreckend" ist - zumindest auf den ersten Blick - die Aussage einer Top-Managerin, Christine Stimpel, Geschäftsführerin von Spencer-Stuart Deutschland: "Frauen fehlt der unbedingte Wille, mit vollem Einsatz ganz nach oben zu kommen." (Capital 2004: 71) Diese Aussage scheint sich zu bestätigen, betrachtet man folgende Erscheinung im Hochschulbereich:
Zwar stellen Frauen in Deutschland mittlerweile knapp die Hälfte der Studienanfängerinnen und -anfänger und 44 % der Studierenden, doch lediglich ein knappes Drittel der Doktorandinnen und Doktoranden und lediglich 10 % der Professorinnen und Professoren. Und das, obwohl die Ergebnisse des Berichts der Bund-Länder-Kommission für Bildungsplanung und Frauenförderung aus dem Jahr 1998 ausweisen, dass bei Berufungsverfahren der prozentuale Anteil der Frauen auf der nächsthöheren Stufe des Verfahrens tatsächlich steigt. Im Klartext: Bezogen auf alle Berufungen und Länder lag der Frauenanteil 1997 bei den Bewerbungen bei 12,9 %, bei den Platzierungen auf Listenplätzen bei 14,6 % und bei den Berufungen bei 16,9 %. Insgesamt gab es 8.108 Bewerbungen von Frauen auf eine Professur, 903 erhielten einen Listenplatz und 406 einen Ruf. Das meines Erachtens erschreckendste an diesen Zahlen: die Bewerbungsquote von 12,9 % ist schlichtweg zu niedrig! Fehlt den Frauen also tatsächlich der Wille, "ganz nach oben zu kommen"?

1.2. Gründe für eine Unterrepräsentation von Frauen in Führungspositionen

Warum bewerben sich also nicht mehr Frauen, warum sind nicht mehr Frauen in oben genannten Teileliten zu finden?
Eine der Antworten, die durchgehend an erster Stelle aller Erklärungsversuche steht, ist die Schwierigkeit der Vereinbarkeit von Familie und Beruf, die sich immer noch nahezu ausschließlich für Frauen stellt - und zwar so lange, wie Top-Manager - ich wähle bewusst die männliche Form - die Tatsache, dass sie zwei Kinder haben, mit dem Schließen der Haustür nach dem Frühstück ganz einfach vergessen (können). Anders sieht das bei Top-Managerinnen aus: In der Regel gibt es auch für sie die "zweite Schicht", wie Arlie Hochschild (1990) es genannt hat, wenn Frauen nach ihrem Vollzeiterwerbsjob außer Haus die zweite Schicht im Haus anschließen. Daran hat sich nichts geändert: Laut Statistischem Bundesamt leisten Frauen an Hausarbeit immer noch das Doppelte im Vergleich zu Männern.
Viele Frauen machen nun eine klare Kosten-Nutzen-Analyse. Das heißt, dass vielen Frauen die "Kosten" einer Stelle auf höherer Ebene gegenüber dem "Nutzen", den Sie daraus erwarten, zu hoch erscheinen, weil sie ziemlich genau wissen oder auch zu wissen meinen, was sie mit einer entsprechenden Stelle zuhause und was sie im Büro erwartet:
Institutionen sind zwar durchaus offen geworden für Frauen, trotzdem berichten 33 % von Frauen in Führungspositionen (Bischoff 1999), dass ihr Aufstieg durch Vorurteile erschwert wurde; ebenso viele haben im Job auch geschlechtsspezifische Diskriminierungen erfahren.

Eine geschlechtsspezifische Diskriminierung, die - nebenbei - sehr viel mit einem sexistischen Sprachgebrauch zu tun hat, ist der Umstand, dass Professorinnen, wenn sie z. B. unterwegs sind und ein Hotelzimmer bestellen, häufig ihre eigene Sekretärin sind: Regelmäßig werde ich an der Rezeption gefragt, wann der Herr Professor Gräßel denn anreist! Das heißt, dem Status von Frauen wird qua Geschlecht die Legitimation verweigert.
Andererseits haben Frauen aufgrund der geschlechtsspezifischen Sozialisation aber auch Schwierigkeiten mit der Konkretion von Macht in ganz realen Alltagssituationen. Sie tun sich schwer mit einem gewissen Statusdenken, das für die Ausübung einer Spitzenfunktion unabdingbar ist. Status, die Stellung, die eine Person im Vergleich zu anderen Mitgliedern des jeweiligen Sozialsystems inne hat, wird angezeigt, wird zum Ausdruck gebracht, und zwar auf verschiedenen Kanälen. Der Ausdruck von Status dient dabei nicht nur der Orientierung für andere, also dafür, anderen anzuzeigen, mit wem sie es zu tun haben, sondern der Ausdruck von Status kann auch als Mittel der Durchsetzung, auch als Machtinstrument eingesetzt werden.
In einer gehobenen Funktion bedarf es nun einer gewissen Präsentation der eigenen Persönlichkeit. Vielen Frauen ist so etwas immer noch eher zuwider. Frauen gehen immer noch eher zögerlich um mit Statusanzeigen wie Verfügung über Raum oder Zeit, Körperhaltung, Mimik, Gestik und Kleidung. Und: Frauen haben immer noch Schwierigkeiten, in der Öffentlichkeit laut, klar und deutlich und vor allem direkt zu sagen, was sie fordern.


zurück

nach oben
2. Weibliche Kommunikationsfähigkeit

Die (positive) Zuschreibung einer "weiblichen Kommunikationsfähigkeit" - steht nur scheinbar im Widerspruch zu der (eher negativen) Aussage, dass Frauen immer noch Schwierigkeiten haben, in der Öffentlichkeit laut und deutlich, vor allem aber direkt zu sagen, was sie wollen. Tatsächlich handelt es sich hier um zwei Seiten einer - durchaus überwiegend glänzenden! - Medaille. Beide Zuschreibungen beruhen letztlich auf der Annahme eines so genannten "weiblichen Sprachstils".
Sprach"stile", die spezifische Art und Weise, wie Männer und Frauen kommunizieren, sind ein wichtiges Instrument zur Konstruktion von Geschlecht (ausführlich vgl. Gräßel 2001).
Eine "Stilisierung" des Verhaltens, eine bestimmte Art, etwas zu tun, ist nach Erving Goffman notwendig, um einem Gegenüber in sozialen Situationen Informationen über die eigene soziale und auch persönliche Identität zu geben - u.a. geschieht dies auch über die oben bereits thematisierten Statusanzeigen. In jeder Kultur wird nun ein bestimmtes Spektrum dieses Ausdrucksverhaltens spezialisiert, "damit es regelmäßiger und vielleicht effektiver diese informierende Funktion erfüllen kann" (Goffman 1976: 10). Dabei gehört die Geschlechtszugehörigkeit - neben vielen anderen Merkmalen, die ein Mensch ausdrücken kann - zu den am tiefsten verankerten Merkmalen des Menschen: "Weiblichkeit und Männlichkeit sind gewissermaßen Prototypen des essentiellen Ausdrucks - also etwas, das in jeder sozialen Situation mühelos vermittelt werden kann, und doch zugleich etwas, das die elementarste Charakterisierung eines Menschen abgibt" (Goffman 1976: 34).
Männlichkeit und Weiblichkeit sind nach Goffman allerdings nicht Ausdruck der Realität der Geschlechter, nicht Ausdruck einer vermeintlichen "Natur" der Geschlechter. Ein männlicher und ein weiblicher Verhaltensstil sind vielmehr Abbilder gesellschaftlich vermittelter Vorstellungen von Männlichkeit und Weiblichkeit, also davon, wie Männer und Frauen zu sein haben. Insofern ist das Ausdrucksverhalten "sozial gelernt und sozial geprägt; es ist eine gesellschaftliche Kategorie, die einen bestimmten Ausdruck findet" (1976: 35). Und nichts anderes meint auch der Begriff Gender, nämlich das soziale bzw. kulturelle Geschlecht in Abgrenzung zum biologischen Geschlecht (sex). Ein "weiblicher" bzw. ein "männlicher" Sprachstil ist also nicht per se bei Frauen bzw. Männern "vorhanden", sondern ist Ausdruck eines "geschlechtsangemessenen Verhaltens" (Gottburgsen 2000: 33), das kulturell "erwünscht", vermittelt und von den einzelnen Akteurinnen und Akteuren in realen Interaktionen mehr oder weniger korrekt oder vollständig umgesetzt wird.

Wenn nun im folgenden von einem so verstandenen weiblichen und männlichen Sprachstil die Rede ist, heißt das selbstverständlich nicht, dass alle Männer und alle Frauen in jeder Kommunikationssituation "so", also "typisch männlich" bzw. "typisch weiblich", und nicht anders reden. Selbstverständlich lassen sich "bestimmte sprachlich/sprecherische Besonderheiten nicht einfach linear Frauen oder Männern zuordnen" (Heilmann 1998: 113). Selbstverständlich realisieren Männer und Frauen je nach Kommunikationssituation ein sprachliches Verhalten, das neben der Kategorie Geschlecht noch von unzähligen anderen Faktoren beeinflusst wird. Dennoch sind geschlechtstypische sprachliche Verhaltensweisen so überzeugend nachweisbar, dass es durchaus legitim ist, von einem männlichen und weiblichen Gesprächsverhalten bzw. von einem männlichen und weiblichen Gesprächsstil zu reden. Dabei weist ein männlicher bzw. ein weiblicher Gesprächsstil - wie jedes stilisierte Ausdrucksverhalten - von Kultur zu Kultur unterschiedliche, teilweise auch völlig konträre Merkmale auf (vgl. Günthner/Kotthoff 1991).


nach oben
2.1. Ein weiblicher Sprachstil

Eine der Pionierinnen der feministischen oder mittlerweile besser: genderorientierten Sprachwissenschaft, die Soziologin Pamela Fishman (1977, 1978), stellte die These auf, dass Männer die Themen kontrollieren, Frauen die Gesprächsarbeit leisten. So geben z. B. Frauen mehr Unterstützungen in Gesprächen, als Männer dies tun, Männer unterbrechen in Gesprächen dagegen deutlich häufiger. Und zwar unterbrechen Männer - so Fishman und später auch z. B. Senta Trömel-Plötz (1982) - um den Gang des Gesprächs zu ihren und anderer Männer Gunsten zu kontrollieren. Diese These fomulierte Fishman bereits Ende der siebziger Jahre. Innerhalb der deutschen Sprachwissenschaft machte sie Senta Trömel-Plötz anfangs der achtziger Jahre bekannt.
Die These, „Männer kontrollieren die Gespräche, Frauen leisten die Gesprächsarbeit“, war Ausgangspunkt unzähliger teils sehr einfach strukturierter, teils äußerst differenzierter Untersuchungen während der achtziger und neunziger Jahre. Trotzdem sich auch in jüngerer Zeit noch einzelne Analysen geschlechtstypischen Sprachverhaltens finden lassen (vgl. z. B. zusammenfassend Samel 1995, S. 145 ff; Pohl 1996, Schnyder 1997), hat sich der Schwerpunkt der genderorientierten Sprachwissenschaft mittlerweile verlagert auf die Fragestellung des sprachlichen Doing gender (vgl. z.B. Braun/Pasero 1997), also auf die Frage, wie durch eine spezifische Kommunikationsweise Geschlecht hergestellt (vgl. z. B. Gräßel 1997) und ein geschlechtsangemessenes Verhalten "entlang kulturspezifischer Erwartungen" (Gottburgsen 2001: 33) inszeniert wird. Dabei ist ein gravierendes Problem bei der Inszenierung von Geschlecht, dass die Kategorie Geschlecht nie "pur" inszeniert wird, sondern immer verwoben mit anderen Kategorien wie z. B. dem professionellen Status (Frank 1995: 169). So scheint beispielsweise die Präsentation des Männern und Frauen durch die spezifische Kommunikationssituation Fernsehdiskussion zugewiesenen Status das sprachliche Doing gender deutlich zu überlagern: In meiner Analyse von insgesamt fünf Fernsehdiskussionen mit einer Gesamtdauer von knapp 10 Stunden zeigte sich, dass die bedeutendsten Unterschiede in der sprachlichen Darstellung der Diskussionsteilnehmerinnen und -teilnehmer dadurch bedingt waren, welcher Status ihnen in den Fernsehdiskussionen zugewiesen war, ob sie z. B. als von Gewalt "betroffene" eingeladen waren, oder als "Expertin bzw. Experte" auf dem Gebiet Gewalt wie beispielsweise eine Psychologieprofessorin (vgl. Gräßel 1991). Die von mir vorgenommene Zuweisung eines eher "hohen Status" an die Expert/innen und eines eher "niedrigen Status" an die Betroffenen wurde dann auch in den Ergebnissen meiner Untersuchung dahingehend reproduziert, indem sich fast alles um diese statushohen Personen drehte: Sämtliche Diskussionsteilnehmerinnen und -teilnehmer - statushohe wie statusniedrige - orientierten sich - positiv wie negativ - nahezu ausschließlich auf die Expertinnen und Experten. So stellten statushohe Personen höchst signifikant (!) häufig Bezüge zu den anderen statushohen Personen her - statusniedrige bezogen sich "nur" sehr signifikant auf statushohe Personen. Ein ähnliches Bild zeigte sich bei den Unterstützungen: statushohe wie statusniedrige unterstützten sehr signifikant häufiger statushohe Diskussionsteilnehmer/innen als statusniedrige (Gräßel 1991: 275). Auch bei der Präsentation des eigenen Status zeigten sich Ergebnisse in eine solche Richtung: So beanspruchten Expertinnen und Experten höchst signifikant mehr Redezeit als Betroffene und lieferten auch sehr signifikant mehr Redebeiträge (Gräßel 1991: 266).
Das spannendste - und zumindest zur Zeit der Durchführung der Untersuchung überraschendste - Ergebnis war allerdings die Häufigkeit der gefundenen Unterschiede überhaupt: So ließen sich 29 signifikante Unterschiede zwischen der sprachlichen Realisation von statusniedrigen und statushohen Personen nachweisen, deutlich mehr als bei der sprachlichen Realisation von statusgleichen, nämlich statushohen Frauen und Männern, bei denen es 11 signifikante Unterschiede gab (Gräßel 1991: 283). Offensichtlich beeinflusst also der Status einer Person innerhalb einer Kommunikationssituation deren sprachliches Verhalten mehr als Gender. Trotzdem sind Unterschiede in der spezifischen Kommunikationsweise von Männern und Frauen vorhanden, und zwar in so großer Zahl, dass sie - wie bereits oben angemerkt - nicht übergangen werden dürfen.

Wie sieht nun eine "idealtypische" Kommunikationsweise von Frauen im einzelnen aus; durch welche sprachlichen Ausdrucksmittel ist das Doing gender von Frauen bestimmt und entlang welcher kulturellen Erwartungen werden diese "stilistischen Mittel" realisiert.


nach oben
2.2 Frauen leisten die Gesprächsarbeit....

...und halten sich zurück. Allein durch diese Überschriften meiner folgenden Ausführungen in Verbindung mit Untersuchungsergebnissen, die feststellen, dass Frauen sich in sprachlichen Interaktionen personenbezogener, höflicher, interaktiver und vorsichtiger verhalten und eher einen kooperativen Gesprächsstil realisieren, Männer sich in sprachlichen Interaktionen dagegen direkter und autoritärer verhalten, öfter und länger sprechen, häufiger unterbrechen und insgesamt einen eher kompetitiven Gesprächsstil an den Tag legen (vgl. Gottburgsen 2000: 37), kommen ganz eindeutige kulturelle Erwartungen an Frauen und Männer zum Ausdruck. Und zwar sind all diese Be- oder auch Zuschreibungen - dazu später mehr (vgl. Kap. 3.) - Ausdruck ganz spezifischer, und zwar traditioneller Vorstellungen von Männlichkeit und Weiblichkeit, wie sie in dem hegemonialen Männerbild des "Macht-Mannes" nach Peter Döge (2000) gebündelt sind bzw. in dem Frauenbild der - so könnte diese komplementäre Form von Weiblichkeit bezeichnet werden - "Mutter-Frau". Männer, deren Doing gender sich am Macht-Mann orientiert, setzen Männlichkeit gleich mit Gestaltungsmacht bzw. Macht über Menschen (Döge: 2000: 19), Frauen, deren Doing gender am der Mutter-Frau orientiert ist, sehen als Inbegriff der Weiblichkeit das "Dasein für andere", wie Elisabeth Beck-Gernsheim es nennt, während all das, "was Frauen sonst noch sind, tun, sein oder tun können, hinter das bloße Geschlechtsein zurücktritt" (Ostner 1986: 230). Insofern ist ein eher direktes und autoritäres sprachliches Doing gender, ein sogenannter "männlicher Stil", Ausdruck dieses Männlichkeitsideals des Macht-Mannes, als es den Versuch beschreibt, Gespräche zu dominieren. Ein eher interaktives und kooperatives sprachliches Doing gender, eine spezifisch weibliche Kommunikationsweise orientiert sich an der Vorstellung eines "Mutter-Frau-Ideals", indem es Ausdruck von Gesprächsarbeit ist, Ausdruck des Versuchs, Gespräche zustande zu bringen, aufrechtzuerhalten und möglichst positiv zu gestalten - allerdings hauptsächlich für andere.
Einzelne Merkmale der Gesprächsarbeit sind dabei folgende (ausführlich vgl. Gräßel 1991, 2001a):

- Frauen geben mehr Unterstützungen als Männer
Unterstützungen sind äußerst positive Ausprägungen des Sprachverhaltens, da sie einerseits ein aktives Hörverhalten signalisieren, andererseits als Ermutigung und Bestätigung dienen. Allerdings müssen Unterstützungen nicht automatisch die Funktion der Zustimmung haben. So kann einer Person, die z. B. eine andere Meinung vertritt, durch "mhms", Kopfnicken oder ein kurzes und knappes "Ich verstehe" signalisiert werden, dass man ihr im Moment zuhört, ein Widerspruch später dennoch erfolgen kann.

- Frauen vollenden häufiger die Sätze anderer Gesprächsteilnehmerinnen und -teilnehmer
Satzvollendungen, die Ergänzung einer Satzkonstruktion eines Sprechers oder einer Sprecherin, setzen ebenfalls wieder unbedingtes Zuhören voraus, und zwar ein ausgesprochen aufmerksames Hörverhalten, indem sowohl inhaltliche als auch syntaktische Strukturen des Gesagten mitgedacht und antizipiert werden müssen. Insofern sind Satzvollendungen nicht nur Ausdruck dieses aufmerksamen Hörverhaltens, sondern sind durchaus auch ein Mittel der Gesprächsarbeit, indem dadurch, dass eine Person aufmerksam zuhört und dies auch verbalisiert, ein Gespräch - wie durch Unterstützungen - angenehm gestaltet, die Gesprächsatmosphäre positiv geprägt wird.


nach oben
2.3 ...und halten sich zurück

Frauen sind in Gesprächen nicht nur überwiegend damit beschäftigt, daran zu arbeiten, dass ein Gespräch stattfindet - nicht umsonst wird das, was selbstverständlich nicht nur ausschließlich, aber doch offensichtlich überwiegend Frauen hier positiv leisten, Gesprächsarbeit genannt - sie tun auch viel dafür, ein Gespräch keinesfalls zu dominieren, indem sie z. B. unterschiedliche Formen der Abschwächung gebrauchen. Abschwächungen haben die kommunikative Funktion, Äußerungen höflicher zu gestalten, ein Anliegen indirekter vorzutragen, Äußerungen aber auch weniger absolut bzw. resolut zu gestalten, um dadurch von vornherein möglichen negativen Reaktionen so weit wie möglich vorzubeugen. Abschwächungen, die Frauen in Gesprächen nachweislich häufiger verwenden als Männer sind folgende:

- Frauen formulieren häufiger eine Aussage in Frageform
Die Formulierung einer Frage statt einer Aussage kann nicht nur durch eine syntaktische Konstruktion erfolgen, sondern auch durch eine reine Frageintonation. Die Formulierung einer Aussage in Frageform stellt z. B. auch eine Antwort dar auf die Frage „Wann ist das Essen fertig?“, und zwar eine Antwort in dieser Form: „Um sieben Uhr?“ Indem diese Zeitangabe als Frage intoniert wird, wird signalisiert, dass über den angegebenen Zeitpunkt durchaus noch diskutiert werden kann. Das heißt, dass dieser Termin nicht als fester Termin vorgegeben wird, sondern quasi nur einen Terminvorschlag darstellt, der angenommen werden kann - oder aber eben auch nicht.

- Frauen „möchten“ häufiger etwas sagen
Es gibt unterschiedliche Formen, einen Redebeitrag einzuleiten, und nicht alle redebeitragseinleitenden Floskeln sind auch Formen der Abschwächung wie z. B. „dazu muss ich Ihnen sagen“, oder „dazu darf ich Ihnen sagen“. Betont die erste Formulierung die unaufschiebbare Dringlichkeit der folgenden Aussage und ist die zweite Formulierung quasi eine selbstgenehmigte Worterteilung, besteht bei der Formulierung "ich möchte dazu auch noch gerne etwas sagen", eventuell begleitet von einer entsprechend vorsichtigen und zurückhaltenden Intonation, die Gefahr, dass die angeschlossene Äußerung doch eher als beiläufig wahrgenommen wird.

- Frauen „denken“ häufiger, dass etwas so ist
Ebenfalls redebeitragseinleitende Floskeln sind verba sentiendi wie z. B. "meinen" bzw. "der Meinung sein" oder "denken". Dabei wirkt die Floskel „ich bin der Meinung“, häufig weniger abschwächend wie die Einleitung „ich denke“, die Frauen häufiger verwenden.

- Frauen lächeln häufiger als Männer an unpassenden Stellen
Wenn eine weibliche Führungskraft einen Mitarbeiter in einem Kritikgespräch mit einem strahlenden Lächeln darauf hinweist, dass sie mit seinen Arbeitsergebnissen nicht zufrieden ist, so ist die damit gesendete Botschaft eindeutig zweideutig. Positive Mimik und negative Äußerung passen nicht zueinander. Dabei trägt ein solches „unpassendes Lächeln“, das zur Entschuldigung, zur Abschwächung oder zur teilweisen Zurücknahme des Gesagten dient, wiederum zu einer positiven Gesprächsatmosphäre bei - wiederum allerdings eher für das Gegenüber. Oder wie es eine Seminarleiterin für weibliche Führungskräfte formuliert: "Auch das für Frauen charakteristische Lächeln kann negativ wirken. So positiv es zur Entspannung der Gesprächsatmosphäre und zur Ermunterung des Gesprächspartners sein kann - exzessives Lächeln, vor allem bei eigenen Gesprächsbeiträgen, wird schnell als Zeichen von Unsicherheit gewertet." (Westerholt 1998: 119)

Kein einziges der bisher beschriebenen Merkmale eines weiblichen Stils ist Ausdruck eines eher dominanten Sprachverhaltens, Ausdruck von Gesprächskontrolle. Im Gegenteil: ein weiblicher Stil ist gekennzeichnet durch ein Fehlen dominanter Sprachformen. So lässt sich nachweisen, dass Frauen deutlich seltener als Männer Scheinbezüge herstellen und auch eher selten ihren Zeigefinger erhoben haben:

- Frauen stellen seltener als Männer Scheinbezüge her
Scheinbezüge sind eine äußerst geschickte Methode, das Wort zu übernehmen, einen Sprecher/innenwechsel herbeizuführen, ein neues Thema einzuführen und damit den weiteren Verlauf des Gesprächs zu bestimmen. Scheinbezüge werden hergestellt, indem ein Stichwort aus dem vorangegangenen Redebeitrag aufgegriffen wird, dadurch ein Sprecher/innenwechsel legitim erscheint, und gleichzeitig ein Themenwechsel oder ein Themenschwerpunktswechsel initiiert wird. Echte Bezüge herzustellen, sich auf den Redebeitrag einer anderen Person zu beziehen, ist ein Beitrag zur Gesprächsarbeit. Ausdruck eines eher dominanten Sprachverhaltens, ein eindeutiges Mittel der Gesprächskontrolle stellen dagegen Scheinbezüge dar. Diese Form des Sprachverhaltens findet sich bei Frauen selten.

- Frauen verwenden die Geste eines erhobenen Zeigefingers seltener als Männer
Frauen haben im Gegensatz zu Männern auch sehr selten ihren Zeigefinger erhoben, eine Geste, die eine Belehrung ausdrückt und die Wichtigkeit des Gesagten unterstreicht. Aufgrund dieser kommunikativen Funktion der Belehrung ist ein erhobener Zeigefinger eine eindeutig dominante Geste.


nach oben
3. Weibliche Kommunikationsfähigkeit: Be- oder Zuschreibung?

Zusammenfassend lässt sich feststellen, dass die Art und Weise, wie Frauen sich als Frauen in Gesprächen präsentieren, gekennzeichnet ist zum einen durch ein ausgesprochen aufmerksames und unterstützendes Hörverhalten, zum anderen durch Formen der Abschwächung und schließlich durch das Fehlen von Formen dominanten Sprachverhaltens. Insofern ist das sprachliche Doing gender von Frauen geprägt von Indirektheit und dem Leisten von Gesprächsarbeit, von Arbeit daran, dass Kommunikation gelingt.
Grundlage für die Beschreibung dieses "weiblichen Stils" oder einer typisch weiblichen Kommunikationsfähigkeit waren dabei Unterschiede im sprachlichen Verhalten von Frauen und Männern, die durch "konventionalisierte Redepraktiken gestützt und geleitet" werden. "Diese stehen wiederum im Zusammenhang mit den soziokulturellen Vorstellungen von Weiblichkeit und Männlichkeit und sind zugleich mit Macht und Statusstrukturen verbunden. Das konkrete Kommunikationsverhalten reflektiert gesellschaftliche Strukturen sowie Erwartungen und trägt gleichzeitig dazu bei, diese zu bestätigen." (Gottburgsen: 2000: 36)
Ein wichtiger Aspekt in diesem Zusammenhang sind dabei die eben zitierten Erwartungen, dass sprachliches Doing gender nach genauen stereotypen Mustern auch realisiert wird. Dabei kann es durch die Verfestigung solcher stereotyper Vorstellungen davon und entsprechender Erwartungen daran, wie Frauen und wie Männer reden bzw. reden sollten, dazu kommen, dass "auch wenn sich die Geschlechter sprachlich vielfältig, möglicherweise sogar gleich (Vorh. U.G.) verhalten, (..) sie entlang der alltagstheoretisch angenommenen Differenz als unterschiedlich wahrgenommen (werden)." (Gottburgsen, 2000: 36) Unterschiedliches Sprachverhalten der Geschlechter würde dann also vor allem in der Wahrnehmung sprachlicher Kommunikation entstehen (vgl. Gottburgsen 2000: 37).
Dieser Aspekt ist m. E. besonders beachtenswert, wenn es um die von mir untersuchten und oben dargestellten Formen der Abschwächung geht. So scheinen insbesondere Frageformulierungen und redebeitragseinleitende Floskeln unterschiedlich wahrgenommen und vor allem bewertet zu werden, je nachdem, ob ein Mann oder eine Frau sie realisiert.
Indem die stereotypen - traditionellen! - Konzepte von Männlichkeit und Weiblichkeit gleichzeitig immer noch hierarchische Zuordnungen aufweisen, wird ein "männliches" "ich denke" u. U. als Ausdruck eines überlegenen, eines dominanten Stils wahrgenommen, ein weibliches "denken" eben als Abschwächung, als Ausdruck eines unterlegenen, in diesem Fall besser: nicht-dominanten Stils. Und dasselbe gilt selbstverständlich auch umgekehrt: Würde eine Frau während eines Gesprächs unablässig Scheinbezüge herstellen, wäre es vorstellbar, dass dies nicht als Versuch gesehen würde, den weiteren Verlauf des Gesprächs zu bestimmen, also als Dominanzmerkmal, sondern eventuell als Ausdruck eines wiederum angeblich (stereo)typisch weiblichen Gesprächsverhaltens, nämlich des unverbindlichen, endlosen, assoziierenden "Plauderns".
"Die stereotypen Konzepte, die ja gleichermaßen die Wahrnehmung wie auch das Verhalten beeinflussen, bestätigen somit den inferioren Status der Frau und legitimieren die superiore Stellung des Mannes (...). Diese Feststellung ist von entscheidender Tragweite, weil damit die Illusion ausgeräumt werden kann, dass Frauen mit einem 'anderen' Gesprächsverhalten 'bessere' Plätze in der interaktiv ausgehandelten Rangordnung erhalten" (Gottburgsen 2000: 36).


nach oben
4. Fazit

Aufgrund verfestigter stereotyper Konzepte von Männlichkeit und Weiblichkeit und der damit verbundenen Hierarchisierung, die sowohl das Doing gender von Frauen und Männern beeinflussen, wie auch die Wahrnehmung des weiblichen und männlichen Doing gender, scheint es offensichtlich relativ egal zu sein, wie Männer reden und wie Frauen reden, da ähnliches oder auch gleiches sprachliches Verhalten dennoch unterschiedlich wahrgenommen, eingeordnet und bewertet wird, worauf ja auch u. a. die Koedukationsforschung immer wieder hinweist. Auch wenn Frauen nun massenweise Rhetoriktrainings besuchen oder Ratgeber für Frauen in Führungspositionen lesen würden, um "zu lernen", wie sie in der Öffentlichkeit laut und deutlich, vor allem aber direkt sagen, was sie wollen, sie ihr sprachliches, kommunikatives Verhalten also tatsächlich ändern würden, würde ihnen das offensichtlich wenig nützen. Zwar hätte sich ihr Verhalten verändert, doch würde es aufgrund verfestigter kultureller Erwartungen an die Geschlechter wohl eine Zeitlang dauern, bis diese Veränderung zum einen überhaupt wahrgenommen würden, zum anderen bis diese Veränderungen auch entsprechend positiv, also als überlegen statt unterlegen, als "dominant" beurteilt würden.

Die Frage bleibt: Sollten Frauen das überhaupt?
Bereits eingangs wurde ja darauf hingewiesen, dass ein eher indirekter Stil und eine spezifisch weibliche Kommunikationsfähigkeit, deren Kern die Leistung der Gesprächsarbeit ist, zwei Seiten einer Medaille sind, die offensichtlich zunehmend positiver bewertet wird:
So schätzten in einer neuesten Capital-Umfrage unter den Top 20 Personalberatern Deutschlands die befragten Personalberater an Mitarbeiterinnen am meisten ihren gekonnten Umgang mit Menschen, ihren kooperativen Führungsstil, ihr "Kommunikationstalent", das mit 91 % der Nennungen an der Spitze lag (Capital 2004: 71). In der Darstellung der Ergebnisse der Studie beschreibt eine Geschäftsführerin ihre Stärken, z. B. in Verhandlungen: "Einige Männer wollen von ihrer Position nur ungern abweichen. Ich behalte mir Spielraum und öffne mich Vorschlägen meiner Geschäftspartner." (Capital 2004: 72) Das machte sie offensichtlich so erfolgreich, dass einer ihrer ehemaligen Vorgesetzten sagte: "Wir brauchen mehr Frauen wie Rita Forst für unsere Verhandlungen, dann sind wir erfolgreicher" (ebd.).

Erfolg zeigt sich hier als Ergebnis eines "typisch weiblichen" Verhandlungsstils. Das heißt, Frauen können auch erfolgreich sein im öffentlichen, nicht nur im privaten Bereich mit einem "typisch weiblichen" Kommunikationsstil. Insofern lautet die Antwort auf die Frage, ob eine "typisch weibliche" Kommunikationsfähigkeit eine Chance oder ein Risiko für Frauen an der Spitze darstellt: Mittlerweile eher eine Chance!



nach oben
Literatur

Sonja Bischoff, Männer und Frauen in Führungspositionen der Wirtschaft in der BRD. Neuer Blick auf alten Streit, Köln, 1999

Braun, Friederike/Ursula Pasero (Hg.), Kommunikation von Geschlecht, Pfaffenweiler, 1997

Capital 2/2004, Mehr Mut zur Macht, S. 70-72

Döge, Peter, Geschlechterdemokratie als Männlichkeitskritik, in: Aus Politik und Zeitgeschichte B 31-32 (2000), S. 18-23

Fishman, Pamela, Interactional shit work, in: Heresis 1 (1977), S. 99-101

Fishman, Pamela, Interaction, the work women do, in: Social Problems 25 (1978) S. 397-406

Erving Goffman, Geschlecht und Werbung, Frankfurt a.M.: Suhrkamp 1976

Frank, Karsta, F-R-A-U buchstabieren: Die Kategorie "Geschlecht" in der linguistischen Frauenforschung, in: Pasero, Ulrsula/Friederike Braun (Hg.), Konstruktion von Geschlecht, Pfaffenweiler, 1995, S. 153-181

Gottburgsen, Anja, Stereotype Muster des sprachlichen Doing gender, Eine empirische Untersuchung, Wiesbaden 2002,

Gräßel, Ulrike, Sprachverhalten und Geschlecht. Eine empirische Studie zu geschlechtsspezifischem Sprachverhalten in Fernsehdiskussionen, Pfaffenweiler, 1991

Gräßel, Ulrike, "Aber Sie wissen sicher da mehr darüber!" Orientierungen von Expertinnen und Experten in Fernsehdiskussionen, in: Friederike Braun/Ursula Pasero (Hg.), Kommunikation von Geschlecht, Pfaffenweiler 1997, S. 88-104

Gräßel, Ulrike, Globalisierung und interkulturelle Kommunikation von Geschlecht, in: Gabriele Sturm et al., Zukunfts(t)räume. Geschlechterverhältnisse im Globalisierungsprozess, Königstein/Taunus, 2001, S. 212-228

Gräßel Ulrike, Sprechen Frauen anders?, in: Helfrich, Hede (Hg.), Patriarchat der Vernunft - Matriarchat des Gefühls? Geschlechterdifferenzen im Denken und Fühlen, Münster 2001a, S. 123-140

Günthner, Susanne/Helga Kotthoff, Von fremden Stimmen. Weibliches und männliches Sprechen im Kulturvergleich, in: dies. (Hg.), Von fremden Stimmen, Frankfurt a.M. 1991, S. 7-51

Heilmann, Christa M., Das Gesprächsverhalten von Frauen - Zeichen fehlender ethnolinguistischer Identität?, in: Ingrid Jonach (Hg.), Interkulturelle Kommunikation, Sprache und Sprechen 34, München, Basel 1998, S. 110-120

Hochschild, Arlie, R./Anne Machung, Der 48-Stundentag. Wege aus dem Dilemma berufstätiger Eltern. Wien 1990

Macha, Hildegard, Rekrutierung von weiblichen Eliten, in: Aus Politik und Zeitgeschichte B 10/2004, S. 25-32

Ostner, Ilona (1986), Patriarchat. In: Schäfers, B. (Hg.), Grundbegriffe der Soziologie, Opladen: 228-230

Pohl, Margit, Geschlechtsspezifische Unterschiede im Sprachverhalten: eine psychologische Untersuchung von Kooperativität und Dominanz in informellen Gesprächssituationen, Frankfurt am Main et al, 1996

Samel, Ingrid, Einführung in die feministische Sprachwissenschaft, Berlin, 1995

Schnyder, Narijke, Geschlechtsspezifisches Gesprächsverhalten. Höraktivitäten und Unterbrechungen in Radiogesprächsrunden, Paffenweiler, 1997

Trömel-Plötz, Senta, Frauensprache, Sprache der Veränderung, Frankfurt a.M., 1982

Birgit Westerholt, Frauen können führen, Weinheim und Basel, 1998

Letzte Änderung:30. September 2015

Kontakt

Postanschrift:
Hochschule Zittau/Görlitz
Postfach 300 648
02811 Görlitz

Besuchsadresse:
Hochschule Zittau/Görlitz
Hermann-Heitkamp-Haus
Zimmer 2.09
Furtstr. 2
02826 Görlitz

Tel.: 03581/ 374 4238
Fax: 03581/ 48 28 191

Mail: u.graessel@hszg.de

Anmelden
Direktlinks & Suche