Prof. Dr. phil. Torsten Linke

Foto: Prof. Dr. phil. Torsten Linke
Prof. Dr. phil.
Torsten Linke
Studiengang Soziale Arbeit
Fakultät Sozialwissenschaften
Standort 02826 Görlitz
Furtstraße 2
Gebäude Haus GI, Raum 2.10
+49 3581 374-4613
  • Biografie

    Torsten Linke, Prof. Dr. phil., ist Diplom-Sozialarbeiter und Sexualwissenschaftler (M.A.).

    Linke war in verschiedenen Bereichen der Praxis und Wissenschaft Sozialer Arbeit tätig. Vor seinen Tätigkeiten im akademischen Bereich arbeitete Linke mehrere Jahre als Sozialarbeiter zuletzt als Teamleiter in der ambulanten Jugendhilfe in Leipzig (2007 bis 2014).

    An der Hochschule Merseburg war Linke anschließend als Lehrbeauftragter für besondere Aufgaben im Fachbereich Soziale Arbeit.Medien.Kultur beschäftigt (2014 bis 2016).

    Von 2016 bis 2020 forschte er als wissenschaftlicher Mitarbeiter an der Hochschule Merseburg im Rahmen der Förderlinie des Bundesministeriums für Bildung und Forschung „Forschung zu sexualisierter Gewalt gegen Kinder und Jugendliche in pädagogischen Kontexten“.

    Torsten Linke promovierte 2019 an der Universität Kassel zum Thema „Sexuelle Bildung in der Kinder- und Jugendhilfe“.

    Seit März 2020 ist Torsten Linke Professor an der Hochschule Zittau/Görlitz (Berufungsschwerpunkte: Soziale Einzelfallhilfe, Sozialmanagement und Ethik in der Sozialen Arbeit).

  • Arbeitsschwerpunkte

    - Kinder- und Jugendhilfe

    - Herausforderungen und Umgang mit sexualisierter Gewalt in (sozial-)pädagogischen Kontexten

    - Herausforderungen und Umgang mit Geschlecht und Sexualität in der Sozialen Arbeit

    - Sexualpädagogik mit Kindern und Jugendlichen und sexuelle Bildung (mit Fachkräften der Kinder- und Jugendhilfe und mit Eltern)

    - Profession Soziale Arbeit und Professionalisierung in der Sozialen Arbeit

    - Vertrauen und Arbeitsbeziehung in der Sozialen Arbeit

  • Publikationen

    Linke, Torsten (i. E.): Sexualität im Lebenslauf - Kinder und Jugendliche. In: Höblich, Davina & Mantey, Dominik (Hrsg.): Handbuch Sexualität und Soziale Arbeit. Weinheim: Beltz Juventa.

    Linke, Torsten (2021): Sexuelle Bildung mit Eltern im Rahmen der Sozialpädagogischen Familienhilfe. In: Böhm, Maika; Kopitzke, Elisa; Herrath, Frank & Sielert, Uwe (Hrsg.): Praxishandbuch Sexuelle Bildung im Erwachsenenalter. Weinheim: Beltz Juventa. S. 281-291.

    Linke, Torsten (2021): Sexualisierte Gewalt in Familien – Eine Übersicht zu Häufigkeit und Risikofaktoren. In: Fobian, Clemens & Ulfers, Rainer (Hrsg.): Jungen und Männer als Betroffene sexualisierter Gewalt. Wiesbaden: Springer VS. S. 133-144.

    Linke, Torsten (2021): Familie und kindliche Sexualität: Familiäre Einflüsse auf die sexuelle Sozialisation von Kindern. In: Bienia, Oliver & Kägi, Sylvia (Hrsg.): Lehrbuch kindliche Sexualität in der KiTa. Pädagogische, psychologische, soziologische und rechtliche Zugänge. Weinheim und Basel: Beltz Juventa. S. 23-36.

    Linke, Torsten (2021): Vertrauensvolle Arbeitsbeziehung [online]. socialnet Lexikon. Bonn: socialnet. Verfügbar unter: https://www.socialnet.de/lexikon/Vertrauensvolle-Arbeitsbeziehung

    Linke, Torsten (2021): Sexualisierte Gewalt [online]. socialnet Lexikon. Bonn: socialnet. Verfügbar unter: https://www.socialnet.de/lexikon/Sexualisierte-Gewalt

    Linke, Torsten (2020): Sexuelle Bildung in der Kinder- und Jugendhilfe. Die Bedeutung von Vertrauenskonzepten Jugendlicher für das Sprechen über Sexualität in pädagogischen Kontexten. Psychosozial-Verlag Gießen.

    Krolzik-Matthei, Katja; Linke, Torsten & Urban, Maria (Hrsg.) (2020): Schutz von Kindern und Jugendlichen vor sexueller Traumatisierung. Aktuelle Ergebnisse und Befunde aus Theorie und Praxis der Sozialen Arbeit. Psychosozial-Verlag Gießen. Open Access: https://www.psychosozial-verlag.de/7694

    Krolzik-Matthei, Katja & Linke, Torsten (2020): Herausforderungen durch Sexualität und sexualisierte Gewalt in den ambulanten Hilfen zur Erziehung. In: Krolzik-Matthei, Katja; Linke, Torsten & Urban, Maria (Hrsg.): Schutz von Kindern und Jugendlichen vor sexueller Traumatisierung. Aktuelle Ergebnisse und Befunde aus Theorie und Praxis der Sozialen Arbeit. Psychosozial-Verlag Gießen. S.57-70.

    Linke, Torsten (2020): Professionelles Handeln sozialpädagogischer Fachkräfte im Kontext sexualisierter Gewalt. In: Krolzik-Matthei, Katja; Linke, Torsten & Urban, Maria (Hrsg.): Schutz von Kindern und Jugendlichen vor sexueller Traumatisierung. Aktuelle Ergebnisse und Befunde aus Theorie und Praxis der Sozialen Arbeit. Psychosozial-Verlag Gießen. S. 87-98.

    Magdon, Greta; Maria Urban & Torsten Linke (2020): Leitlinien zum Schutz vor sexualisierter Gewalt. Eine Annäherung an institutionelle Rahmenbedingungen für die Sozialpädagogische Familienhilfe.  In: Krolzik-Matthei, Katja; Linke, Torsten & Urban, Maria (Hrsg.): Schutz von Kindern und Jugendlichen vor sexueller Traumatisierung. Aktuelle Ergebnisse und Befunde aus Theorie und Praxis der Sozialen Arbeit. Psychosozial-Verlag Gießen. S. 111-122.

    Linke, Torsten (2020): Der Intersektionalitätsansatz als Reflexionsangebot für die Soziale Arbeit. Eine Betrachtung am Beispiel des Umgangs mit Sprache und Begrifflichkeiten. In: Krolzik-Matthei, Katja; Linke, Torsten & Urban, Maria (Hrsg.): Schutz von Kindern und Jugendlichen vor sexueller Traumatisierung. Aktuelle Ergebnisse und Befunde aus Theorie und Praxis der Sozialen Arbeit. Psychosozial-Verlag Gießen. S. 143-152.

    Linke, Torsten (2020): Sexuelle Bildung und Elternarbeit: Reflexionen am Beispiel der Elternarbeit in einer Kindertagesstätte. In: Bostelmann, Antje & Textor, Martin R. (Hrsg.): Das Kita-Handbuch. Online. Verfügbar unter:
    https://www.kindergartenpaedagogik.de/fachartikel/bildungsbereiche-erziehungsfelder/geschlechtsbezogene-erziehung-sexualerziehung/sexuelle-bildung-und-elternarbeit-reflexionen-am-beispiel-der-elternarbeit-in-einer-kindertagesstaette  

    Linke, Torsten (2020): Die Bedeutung der Familie für die sexuelle Sozialisation von Kindern. In: Landesstelle Jugendschutz Niedersachsen (Hrsg.): Kindliche Sexualität. Zwischen Elternwille und Pädagogik. Hannover. S. 8-12. Verfügbar unter: https://jugendschutz-materialien.de/wp-content/uploads/woocommerce_uploads/2020/01/JSN_Bro_KindlicheSexualita%CC%88t_screen.pdf

    Krolzik-Matthei, Katja; Linke, Torsten; Magdon, Greta; Tanger, Irina & Urban, Maria (2020): Umgang mit Sexualität und sexualisierter Gewalt in den ambulanten Erziehungshilfen. Eine Handreichung für Fachkräfte. Institut für Angewandte Sexualwissenschaft. Hochschule Merseburg (Hrsg.). Merseburg. Verfügbar unter: https://www.ifas-home.de/wp-content/uploads/2020/03/Handreichung_web-final.pdf

    Krolzik-Matthei, Katja; Linke, Torsten; Voß, Heinz Jürgen u.M. von Urban, Maria und Magdon, Greta (2019): Interviews zu Sexualität und Geschlecht mit Fachkräften in der Sozialen Arbeit. In: Wazlawik, Martin; Voß, Heinz Jürgen; Retkowski, Alexandra; Henningsen, Anja & Dekker, Arne (Hrsg.): Sexuelle Gewalt in pädagogischen Kontexten. Aktuelle Forschungen und Reflexionen. Wiesbaden: Springer VS. S. 247-259.

    Linke, Torsten (2018): Sexualisierte Gewalt in der Familie. In: Retkowski, Alexandra; Treibel, Angelika & Tuider, Elisabeth (Hrsg.): Handbuch Sexualisierte Gewalt und pädagogische Kontexte. Theorie, Forschung, Praxis. Weinheim und Basel: Beltz Juventa. S. 398-406.

    Linke, Torsten: Arbeit mit Familien im Kontext sexualisierter Gewalt in der Kinder- und Jugendhilfe (2018): In: Retkowski, Alexandra; Treibel, Angelika & Tuider, Elisabeth (Hrsg.): Handbuch Sexualisierte Gewalt und pädagogische Kontexte. Theorie, Forschung, Praxis. Weinheim und Basel: Beltz Juventa. S. 571-578.

    Linke, Torsten; Hashemi, Farid & Voß, Heinz-Jürgen (2018): Sexualisierte Gewalt und sexuelle Traumatisierung im Kontext von Flucht. In: Retkowski, Alexandra; Treibel, Angelika & Tuider, Elisabeth (Hrsg.): Handbuch Sexualisierte Gewalt und pädagogische Kontexte. Theorie, Forschung, Praxis. Weinheim und Basel: Beltz Juventa. S. 369-377.

    Linke, Torsten & Krolzik-Matthei, Katja (2018): Familiäre Risikofaktoren sexualisierter Gewalt für Kinder- und Jugendliche. In: Klees, Esther & Kettritz, Torsten: Sexualisierte Gewalt durch Geschwister. Praxishandbuch für die pädagogische und psychologisch-psychiatrische Arbeit mit sexualisiert übergriffigen Kindern/Jugendlichen. Lengerich: Pabst-Verlag. S. 61-74.

    Linke, Torsten & Voß, Heinz-Jürgen (2018): Sexuelle Gesundheit und Migration: Theoretische Grundlagen für ein reflektiertes Verständnis. Fachzeitschrift DGfPI. Jahrgang 21, Heft 2, 2018. S. 122-135.

    Linke, Torsten & Krolzik-Matthei, Katja (2018): "Da sind die Täter in Kontakt mit den Personen, die sie sexuell missbraucht haben" - Herausforderungen in der Sozialpädagogischen Familienhilfe beim Umgang mit sexualisierter Gewalt in der Familie. Fachzeitschrift DGfPI. Jahrgang 21, Heft 2, 2018. S. 178-187.

    Linke, Torsten & Voß, Heinz-Jürgen (2017): Grenzverletzungen und sexualisierte Gewalt im Kontext von Flucht. Sondierung und Handlungsempfehlungen. In: Sielert, Uwe; Marburger, Helga; Griese, Christiane (Hrsg.): Sexualität und Gender im Einwanderungsland. Berlin: de Gruyter. S. 143-158.

    Hashemi, Farid; Linke, Torsten & Voß, Heinz-Jürgen (2017): Migration, Flucht und sexuelle Gesundheit von Männern. In: Stiftung Männergesundheit (Hrsg.): Männergesundheitsbericht 2016. Gießen: Psychosozial-Verlag.

    Linke, Torsten (2017): Haltungen, Kompetenzen, Konzepte. Sexuelle Bildung als Querschnittsaufgabe in der Sozialen Arbeit. In: Blätter der Wohlfahrtspflege: Sexualität. 2/2017. S. 43-46.

    Linke, Torsten; Hashemi, Farid & Voß, Heinz-Jürgen (2016): Sexualisierte Gewalt, Traumatisierung und Flucht. In: Sexuologie - Zeitschrift für Sexualmedizin, Sexualtherapie und Sexualwissenschaft, Bd. 23, Heft 1/2 (2016).

    Linke, Torsten (2015): Sexualität und Familie. Möglichkeiten sexueller Bildung im Rahmen erzieherischer Hilfen. Gießen: Psychosozial-Verlag. Open Access verfügbar unter: https://www.psychosozial-verlag.de/catalog/product_info.php/products_id/6943

  • Lehre

    Soziale Arbeit (B.A.):

    Vorlesung „Handlungsfelder und Grundformen professionellen Handelns“ (WiSe, 1. Semester)

    Vorlesung „Erziehungs- und Bildungstheorie“ (SoSe, 2. Semester)

    Seminar „Integratives Fallseminar“ (WiSe, 7. Semester)

    Seminar „Sozialmanagement und Sozialwirtschaft“ (WiSe, 5. Semester)

    Seminar „Methoden der Sozialen Arbeit - Soziale Einzelfallhilfe“ (SoSe, 2. Semester)

    Seminar „Pädagogische Handlungskonzepte“ (SoSe, 2. Semester)

    Übung „Sexualpädagogik mit Kindern und Jugendlichen“ (WiSe, 7. Semester)

    Übung „Wohnungslosenhilfe“ (WiSe, 7. Semester)

    Übung „Interventionsorientierte Explorationsbegleitung“ (WiSe, 3. Semester)

    Übung „Persönliche und berufliche Selbstreflexion“ (SoSe, 4. Semester)

    Übung: „Vorbereitung des interventionsorientierten Praxismoduls“ (SoSe, 2. Semester)

    Übung „Auswertung der interventionsorientierten Praxisexploration“ (SoSe, 4. Semester)

    Vorlesung „Exemplarischer Vergleich europäischer Kulturen“ (WiSe 21/22, 1. Semester)

  • Hinweise für Abschlussarbeiten – Anforderungen Exposee

    Abklärung im Vorfeld:

    Ich nehme vorrangig Abschlussarbeiten aus der Sozialen Arbeit zu meinen Arbeitsschwerpunkten an (siehe oben). Eine Betreuung von Bachelor- und Masterarbeiten aus anderen Studiengängen ist möglich, wenn es eine Nähe/Überschneidung der Themen mit meinen Arbeits- und Forschungsschwerpunkten gibt.

    Folgende Punkte sind für eine Anfrage und Abklärung zu beachten:

    - Anfrage per E-Mail bzgl. möglicher Betreuung zu einem Thema (Inhalt: Arbeitsthema, Was wollen Sie bearbeiten/erforschen?; erste grobe Ideen zu Ihrer Arbeit bspw.: Weshalb wollen Sie das Thema bearbeiten?, Wie wollen Sie es bearbeiten?; eine Information darüber, welche Person möchten Sie für die Zweitbegutachtung anfragen bzw. haben Sie schon angefragt?),

    - wenn vorläufige Zusage: Zusendung eines Exposee per E-Mail im PDF-Format (siehe Hinweise unten, aus dem Exposee sollten insbesondere Thema, Fragestellung, Arbeitsgliederung, Zeitplan und Literatur hervorgehen),

    - Vereinbarung eines Konsultationstermins (Präsenz/online) zur Besprechung des Exposee, zur weiteren Absprache und endgültigen Vereinbarung der Zusammenarbeit (beide Seiten sollten sich fachlich und menschlich sicher sein und eine verlässliche Arbeitsbeziehung eingehen wollen).
     

    Allgemeine Hinweise zum Exposee:

    Es empfiehlt sich ein Themengebiet zu wählen, dass Sie persönlich interessiert und für das Sie Motivation mitbringen oder entwickeln können. Nach der Entscheidung für das Thema sollten Sie sich Zeit für die  Formulierung der Fragestellung nehmen. Das kann bspw. eine Forschungsfrage sein die Sie beantworten wollen oder Sie können eine These erarbeiten, die Sie in der Arbeit diskutieren wollen oder eine Hypothese, die sie prüfen wollen.

    Dieser Arbeitsschritt grenzt das Thema ein und hilft Ihnen, Ihre Arbeit besser zu strukturieren und zeitlich zu planen. Daraus können Sie eine erste grobe Arbeits-Gliederung entwickeln, die Zeitabläufe (Meilensteine) planen, in denen Sie Punkte bearbeiten und Arbeitsschritte abschließen wollen, und Sie können gezielter nach Literatur und Quellen recherchieren.

    Ihr Konzept fassen Sie in einem Exposee zusammen (bei Abschlussarbeiten drei bis fünf A4-Seiten) und senden es mir nach vorheriger Absprache (des groben Arbeitsthemas) zu dem vorgegebenen bzw. abgesprochenen Termin zu. Das Exposee sollte folgende Punkte enthalten:

    Arbeitstitel

    1. Thema und kurze Begründung der Themenwahl (bspw. auch erste Erkenntnisse zu Sachstand und Forschungsstand)

    2. Zentrale Fragestellung die sie verfolgen (die Fragestellung kann – vor allem bei qualitativen Forschungsarbeiten bspw. im Stile der Grounded Theory – im weiteren Arbeitsprozess noch konkretisiert werden)

    3. Ausgangslage, Forschungsstand und Ziel der Arbeit, bspw.: Was möchten Sie erreichen/ damit zeigen? Wofür ist die Beantwortung der Fragestellung hilfreich? Welche Leerstellen sehen Sie und wollen Sie angehen?

    4. Erste grobe Gliederung (abhängig vom Arbeitsstand)

    5. Geplante Bearbeitung/ Forschungsskizze.

    Gehen Sie bitte unbedingt gestrafft auf folgende Punkte ein, wenn Sie planen eigene empirische Daten zu erheben: Datenschutz, Ethik im Forschungsprozess, Feldzugang, Akquise, Erhebungsmethode, Transkription, Auswertungsmethode. Es empfiehlt sich, dies als Forschungsskizze (-design) in einem Abschnitt zusammenfassend darzulegen. Dies muss nicht perfekt sein. Es geht darum, mit Ihnen zu schauen, ob Ihr angedachtes Vorgehen umsetzbar ist bzw. was zur Beantwortung Ihres Forschungsinteresses möglich und nötig ist.

    6. Zeitplan (Meilensteine/Arbeitsschritte)

    7. Zentrale Literatur und Quellen (die für die Arbeit und die Beantwortung der Fragestellung grundlegend sind)


    Folgende Leitfragen und Arbeitsschritte können Ihnen im Arbeitsprozess helfen:

    1. Welches Thema/ welche Themen interessieren mich in meinem Studiengebiet/ meinem Arbeitsfeld am meisten? Zu welchem Thema würde ich gerne mehr erfahren?

    2. Welche Ideen habe ich dazu? (Warum interessiert mich das? Warum ist das wichtig? Welche gesellschaftliche Relevanz hat das Thema? Was möchte ich herausfinden?)

    3. Welche (vorläufige) Fragestellung/ welche Forschungsfrage lässt sich daraus ableiten und formulieren?

    4. Was gibt es für Fachliteratur? Welche Studien gibt es zu diesem Thema? Was sind die zentralen wissenschaftlichen Publikationen dazu? Wie ist der Forschungsstand?

    5. Arbeitsschritt: Erstellen eines Literatur-/ Quellenverzeichnisses.

    6. Fragestellung konkretisieren und überdenken: Lässt sich die Fragestellung mit der vorhandenen Literatur bearbeiten und beantworten? Muss sie präzisiert und/oder ergänzt oder neu formuliert werden?

    7. Wichtige Klärung: Wollen Sie selbst empirisch forschen und eigene Ergebnisse beitragen oder eine reine Literaturarbeit schreiben? (bei eigener Forschung: Welche Erhebungs- und Auswertungsmethode wäre geeignet? Welches Forschungsdesign ist nötig? Wie kann der Feldzugang gestaltet werden?)

    8. Welche Inhalte müssen in der Arbeit bearbeitet werden, um die Fragestellung zu beantworten?

    9. Wie kann ich die Bearbeitung meines Themas in einer ersten groben Arbeitsgliederung darstellen?

    10. In welchem Zeitraum will ich/muss ich das Thema bearbeiten?

    11. Arbeitsschritt: Erstellen eines Zeitplanes/ Meilensteine festlegen.

    12. Arbeitsschritt: Zusammenfassung der vorhergehenden Punkte in einem Exposee.


    Informationen im Internet:

    Universität Leipzig. Wissenschaftslabor. Schreibportal. https://home.uni-leipzig.de/schreibportal

    Audiotranskription. Infos und Hinweise. Praxisbuch zum Download. https://www.audiotranskription.de/workshops/

  • Mitgliedschaften/akademische Selbstverwaltung

    Akademische Selbstverwaltung:

    Prodekan der Fakultät Sozialwissenschaften, Hochschule Zittau/Görlitz (seit Januar 2021)

    Mitgliedschaften:

    Institut für Angewandte Sexualwissenschaft (IFAS)/ Fördergemeinschaft Sexualpädagogisches Zentrum Merseburg e.V., https://www.ifas-home.de/

    Institut für Bildung, Information und Kommunikation (BIK), Hochschule Zittau/Görlitz, https://www.hszg.de/forschung/einrichtungen/forschungsinstitute/bildung-information-und-kommunikation-bik

    Deutsche Gesellschaft für Soziale Arbeit e.V., https://www.dgsa.de/ueber-uns/die-dgsa/

    Gesellschaft für Sexualwissenschaft e.V., https://sexualwissenschaft.org/

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