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„F wie Kraft - Frauen.Leben.Oberlausitz“

01. Feb. 2018
Starke Frauen - starkes Symposium. Rund 60 Frauen kamen für einen regen Austausch in die Hochschule.

Starke Frauen - starkes Symposium. Rund 60 Frauen kamen für einen regen Austausch in die Hochschule.

Rund 60 Frauen und (einige) Männer kamen am 26.1.2018 zum Symposium „F wie Kraft – Frauen. Leben. Oberlausitz“ in die Hochschule. Der Projektabschluss des Forschungs- und Praxisprojektes zu den Bleibebedingungen und Entwicklungschancen von qualifizierten Frauen in der Oberlausitz (Infos hier) lud Mitwirkende, Neugierige sowie Vertreterinnen und Vertreter der regionalen Verwaltung, Politik und Wirtschaft nach Görlitz ein.

 

 

Workshops wie hier mit Regionalmanager Ansgar Kaup (li.) behandelten Thematiken wie die weibliche Entwicklungsperspektiven im ländlichen Raum.Eine Ballarina verschrenkt beide Beine hinter ihrem Rücken in einer künstlerischen Pose.

 

Am Vormittag resümierten Projektkoordinatorin Julia Gabler (TRAWOS-Institut) sowie Ines Fabisch (Gleichstellungsbeauftragte des Landkreies Görlitz und Projektträger) mit Mitarbeiterinnen und Mittuenden die Etappen der Forschung und Vermittlung bis hin zur Anwendung. Anschließend wurde der Reflexionsbogen von Professorin Ulrike Gräßel (HSZG, F-S) als „Vom Reden über zum Reden mit Frauen“ eröffnet.

 

Eine orientalische Tänzerin macht eine künstlerische Pose.Eindrücke vom Symposium

 

Herr Frank-Peter Wieth sprach als Referatsleiter für Gleichstellung im Sächsischen Staatsministerium für Soziales und Verbraucherschutz über Frauen und den schwierigen Stand seiner Abteilung in den gegenwärtigen politischen Debatten. Anschließend entwarf Wirtschaftsdezernentin Heike Zettwitz (Landratsamt Görlitz) mögliche Entwicklungsperspektiven der Region – genug Material für den späteren Austausch und vor allem für die darauffolgenden Workshops.

Der Nachmittag des Symposiums war ganz den Frauen als Gestalterinnen und Initiatorinnen gewidmet und eröffnete Räume, (überraschend) weibliche Perspektiven der Region zu entdecken. Der Clownerie-Workshop von Valentin Hacke (Kulturbrücken e.V.) bot die Gelegenheit, unerwartet Perspektiven zu wechseln, sich locker zu machen und einfach der (Clowns-)Nase zu folgen.

 

Eine Referentin führt ein Tischgespräch mit Symposiums-Teilnehmerinnen.Die Projektinitiatorinnen freuen sich über die gelungene Veranstaltung.

 

Ein zweiter Workshop mit Regionalmanager Ansgar Kaup (Richter + Kaup, Görlitz) und Sandy Marschke vom Görlitzer Amt für Kreisentwicklung bearbeitete weibliche Entwicklungsperspektiven im ländlichen Raum mit spannenden Ergebnissen. „Willkommen 2018“ stand über dem 3. Workshop, in dem das Queerfilmfestival, das Frauen*Forum sowie die Ladies Night neben dem Zukunftsbündnis Oberlausitz, dem KoLABOR und anderen regionalen Initiativen die Qualität des Ankommens und Hierbleibens imposant präsentierten.

 

Teilnehmerinnen diskutieren im Plenumssaal.Workshopteilnehmerinnen und -teilnehmer sitzen im Stuhlkreis und folgen dem Workshop. 

 

Am Ende des Tages schien weniger der Projektabschluss als ein Aufbruch gefeiert zu werden. Das Fazit von Prof. Ulrike Gräßel wies den weiteren Weg: „Machen Sie Frauen sichtbar, sprechen Sie Frauen an, heißen Sie Frauen willkommen, in der Stadt, auf dem Land, im Landkreis Görlitz! Wir haben noch viel zu tun.“

 


Kontakt

Dr. Julia Gabler

TRAWOS-Projektkoordination

Tel: 03581 374-4345

E-Mail: j.gabler@hszg.de

Letzte Änderung:24. Februar 2017

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